Leitbild der Grundschule Sagehorn

 

Mission – Wer wir sind

 

Die Grundschule Sagehorn ist eine volle Halbtagsschule mit zwei bis drei Klassen pro Jahrgang in ländlicher Umgebung am Rande der Stadt Bremen. Unser Einzugsbereich umfasst ein Wohngebiet mit überwiegender Einfamilienhausbebauung.

Die Schule verfügt über ein räumlich gut ausgestattetes und modernes Schulgebäude, einen großen Schulhof mit vielfältigen Spiel- und Bewegungsmöglichkeiten. Die Schule wird durch einen engagierten Schulverein unterstützt.

Wir vermitteln Grundbildung für alle, fördern Kinder entsprechend ihren individuellen Fähigkeiten (u. a. RIK*) und legen Wert auf ‚bewegtes Lernen’.

Ein Schwerpunkt ist die musisch-ästhetische Erziehung und Bildung, die u. a. durch regelmäßige Ausstellungen und Chorkonzerte der Schule ein Profil gibt. Weitere Schwerpunkte liegen auf der Entwicklung der Lese- und auf der Förderung der Medienkompetenz. Regelmäßige Präsentationen von Arbeitsergebnissen in jahrgangsübergreifenden Gruppen, Jahresfeste, Projekttage und -wochen tragen dazu bei, das Selbstbewusstsein der Kinder zu fördern und das Gemeinschaftsleben zu stärken.

Die Probleme der Kinder nehmen wir ernst und geben ihnen Raum und Zeit. Wir unterstützen sie in der Entwicklung ihrer Sozialkompetenz - u. a. durch Sozialtraining und Streitschlichtung.

In jeder Klasse agieren die Lehrer/innen im Team. Wir arbeiten im Kollegium und mit Eltern zusammen und kooperieren mit Schulen und außerschulischen Institutionen.

Wir geben den Kindern Sicherheit durch eine vertraute Lernumgebung mit verlässlichen Personen und Ritualen.

*Regionales Integrationskonzept

 

Vision – Was wir wollen

 

·        Wir fördern alle Kinder in ihrem Sozialverhalten durch spezifische Unterrichtseinheiten in allen Jahrgangsstufen. In der 3. und 4. Klasse werden Streitschlichter ausgebildet und eingesetzt. Um allen Kindern die Möglichkeit zu geben, Gemeinschaftsregeln einzuüben, zu respektieren und einzuhalten, etablieren wir bei Bedarf zusätzliche Hilfen wie Doppelbesetzung, Rückzugsmöglichkeiten, Toberaum …

Außerdem treffen wir Absprachen und erstellen einen Maßnahmenkatalog bei Nichteinhalten der Gemeinschaftsregeln. Zusätzliche Hilfen für Schüler/innen, Eltern und Lehrer/innen streben wir durch Ergänzung des Kollegiums mit einem/einer Sozialpädagogin/Beratungslehrer an.

 

·        Wir verstärken die individuelle Förderung und das selbstständige Lernen im Unterricht und qualifizieren uns für diese Anforderungen. Durch die Einrichtung einer festen Unterrichtsstunde (keine Vertretungsreserve) entwickeln wir die individuelle Förderung begabter Kinder in Mathematik und/oder Deutsch weiter.

 

·        Das Schulleben ist darauf ausgerichtet, die Motivation und Lernfreude der Kinder aufrecht zu erhalten, zu wecken und zu pflegen. Hierzu trägt u. a. die kontinuierliche Gestaltung der Lernumgebung bei. Daher wollen wir die Arbeitsplätze im Flur verbessern und einen Bewegungs- und Entspannungsraum einrichten.

 

·        Um eine Entlastung und eine Bereicherung der Kolleginnen und Kollegen zu ermöglichen, arbeiten wir kooperativ zusammen. Dazu werden gemeinsame Absprachen getroffen, Unterrichtsvorbereitungen und Materialien ausgetauscht. In verteilter Verantwortlichkeit nehmen Kolleg(inn)en an Fortbildungen teil und geben Inhalte an das Lehrerteam weiter. Voraussetzung hierfür sind ein verbindendes ‚Wir-Gefühl’ und ein gutes Arbeitsklima, das durch gemeinsame Unternehmungen gestärkt wird.

 

·        Jedes Kind kann am Ende der vierten Klasse einen Computer bedienen, einen Text mit dem Schreibprogramm ‚Word’ erstellen, mit Lernprogrammen umgehen und sich kritisch mit der Informationssuche im Internet auseinander setzen. Wir legen dafür geeignete Organisationsformen fest (AGs, Doppelbesetzung). Als Voraussetzung haben wir einen modernen, mit einheitlicher Hard- und Software ausgestatteten Computerraum.

 

·        Der musikalisch-ästhetische Bereich ist für uns ein fächerübergreifendes Prinzip. Im Rahmen dieses Schwerpunktes ermöglichen wir den Kindern eine Auseinandersetzung mit verschiedenen künstlerischen Ausdrucksformen, indem wir u. a. regelmäßig Kunstausstellungen besuchen und eine Kooperation mit Künstlern anstreben. Durch den Umgang mit verschiedenen Techniken wird die persönliche Ausdrucksfähigkeit gesteigert. Wir sorgen für eine bessere Vernetzung mit außerschulischen Institutionen (Musik-/Kunstschule) und bauen den Instrumentalunterricht in unser Schulleben ein. Wir fördern das Selbstbewusstsein der Schüler/innen durch regelmäßige Präsentationen ihrer Arbeitsergebnisse.

 

·        Wir entwickeln und etablieren ein Fortbildungsmanagement.

 

·        Wir ermöglichen allen Kindern, Eltern und Lehrern stets eine demokratische Beteiligung und vermitteln Grundprinzipien demokratischen Handelns. Dies setzt eine aktive Mitarbeit der Kinder in den Klassen- und Schülerräten, der Eltern in ihren Vertretungen und der Lehrer/innen in Dienstbesprechungen, Konferenzen und Personalversammlungen voraus.

 

·        Es finden regelmäßige Veranstaltungen für Schüler/innen, Eltern, Lehrer/innen und alle an der Grundschule Sagehorn Interessierte statt. Ein Logo oder Maskottchen (z.B. ‚Balu’) könnte den musisch-kulturellen Schwerpunkt der Schule unterstreichen.

 

Werte – Wie wir handeln

 

Wir wissen, dass nachhaltiges Lernen nur durch Freude möglich ist. Daher ist es uns wichtig, die Voraussetzungen dafür zu schaffen. Ein höflicher Umgang und ein freundliches Miteinander tragen zu einer lernanregenden Atmosphäre bei und ermöglichen ein engagiertes Arbeiten aller an der Schule Beteiligten.

Der Umgang miteinander ist geprägt durch Wertschätzung, Respekt und Anerkennung den anderen gegenüber. Wir lassen Raum zur Selbstbestimmung und zur Entfaltung der individuellen Persönlichkeit.

Konkrete Absprachen dienen der Verlässlichkeit.

Vertrauensvolle Zusammenarbeit aller am Schulleben Beteiligten ist Voraussetzung für Gemeinschaftsgefühl und Solidarität. Aufgeschlossenheit für Neues sowie Offenheit untereinander schaffen Raum für kreative Ideen.

 

 

Erarbeitet am 29.02./01.03.2008 im Ev. Bildungszentrum Bad Bederkesa/ Beschluss GK 24.04.2008